Am 02.04.05 hatten wir endlich Glück mit dem Wetter. Den ganzen Tag schien die Sonne von einem klaren Aprilhimmel und auch in der Nacht schien es klar und trocken zu bleiben. Also trafen wir uns gegen 19:45 Uhr und begannen mit schon einiger Routine unsere Instrumente aufzubauen. Schon bald trafen die ersten Besucher ein und gemeinsam warteten wir gespannt auf Saturn, der an diesem Abend eine große Rolle spielen sollte. Mit zunehmender Dunkelheit gewährte uns der Ringplanet seinen wunderschönen Anblick durch die verschiedenen Teleskope. Dabei war immer wieder ein "Wow" oder ein "Wahnsinn" von den Besuchern zu hören, die noch nie durch ein Teleskop geblickt hatten.
Aber auch andere Objekte sollten an diesem Abend beobachtet werden: so richteten wir unsere Blicke auf Jupiter, dessen Monde ihn wie auf einer Perlenschnur aufgereit umkreisen, schauten uns verschiedene offene Sternhaufen an, und landeten schliesslich bei M13, diesem tollen Kugelsternhaufen, der uns über den Sommer begleiten wird.
Wir können nur sagen, es hat uns Spaß gemacht den gestirnten Himmel einigen näher zu bringen, und wir freuen uns auf das nächste Mal.

Jupiter mit Wolkenbändern und großem, roten Fleck etwas untehalb der Bildmitte. Saturn mit seinen Ringen. Stürme erreichen in Äquatornähe 1800 km/h.

Frei nach Albert Einsteins Zitat: "Das schönste, was wir entdecken können, ist das Geheimnisvolle" bedanken wir uns für Ihr Kommen.